Donnerstag, 21. Juni 2018

So nachhaltig ist die Wasserkraft am Walchensee, am Schrecksee und hoffentlich auch bald bei unserem geplanten Wasserkraftwerk Älpele.💦

"Wie der Strom nach Bayern kam"

Freitag, 16. Februar 2018



Wir sind auf dem richtigen Weg. Auch nach Auffassung des Bund Naturschutz. Wenn’s so wie bei uns wirklich konkret werden soll, vergessen sie ihre wohl gemeinten Prinzipien und Forderungen.“

Allianz zwischen Stadtwerken und Bund Naturschutz
Konkretheit statt vager Ziele: Sechs bayerische Versorger und der Bund Naturschutz helfen der Politik auf die Sprünge beim Finden von konkreten Pfaden für die Umsetzung der Energiewende: Sie haben ein Vier-Punkte-Programm entwickelt.
Fünf kommunale Stadtwerke und ein Versorger in Bayern – die Stadtwerke Haßfurt GmbH, die Stadtwerke Neuburg an der Donau, die N-Ergie AG in Nürnberg, die Stadtwerke Rosenheim, die SWW Wunsiedel GmbH und die Überlandzentrale Lülsfeld –  und der Bund Naturschutz in Bayern haben einen Vier-Punkte-Aktionsplan erarbeitet, um die im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU/SPD so „vage formulierten Ziele“ zu konkretisieren.

Die Energiezukunft für Deutschland muss mit regionalen und dezentralen Konzepten geplant werden, erläutern die Akteure. Klimaschutz benötige klar ambitionierte und klar definierte Ziele für die Reduktion der Treibhausgase in den Sektoren Strom, Wärme, Verkehr und Landwirtschaft. Ferner bedarf es klarer politischer Zielsetzungen, die flankiert werden von einer wirksamen Bepreisung der Kohlendioxid-Emissionen. All diese Maßnahmen zum Klimaschutz müssten zudem „volkswirtschaftlichen optimiert“ sein und sich gut in die Energiepolitik Deutschlands integrieren lassen.

Kein Festhalten an der Kohle

„Die Große Koalition muss den Pariser Klimavertrag zur verbindlichen Richtschnur der deutschen Energiepolitik festlegen. Eine halbherzige Politik, die an der Stromerzeugung mit Kohle festhält und in den Sektoren Wärme und Verkehr die Potentiale nicht nutzen will, führt zum Versagen beim Klimaschutz. Wir fordern von der neuen Bundesregierung für den Klimaschutz und für eine dezentrale Energiewende aktiv zu werden“, erklären gemeinsam Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-Ergie AG und Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund Naturschutz in Bayern für die neue Allianz zwischen Stadtwerken und Bund Naturschutz.

Das dreiseitige Papier ist in vier große Themenkomplexe eingeteilt:
·         1. Forderung Dezentrale Energiewende
·         2. Forderung „Wirksame Kohlendioxid-Bepreisung“
·         3. Forderung „Reduktion Treibhausgas-Emissionen in den Sektoren Strom, Wärme, Verkehr und Landwirtschaft“
·         4. Forderung „Volkswirtschaftliche Optimierung“.
Bei jedem Punkt hat die Allianz ihre Vorschläge den Vorschlägen der kommenden Bundesregierung gegenübergestellt.

Mittwoch, 13. Dezember 2017

VIELEN DANK Josef Agerer,  Vorsitzender des Vereins „Hindelang – Natur und Kultur“, für diesen auf-den-Punkt-gebrachten Bericht! (Kreisbote, 11.12.2017)

"Energiewende muss vor Ort stattfinden"

Dienstag, 21. November 2017

>> DAV Panorama <<


„Die Führung des Alpenvereins in München steht unserem Projekt der Wasserkraftanlage im Hintersteiner Tal bekanntlich durchaus kritisch gegenüber, die hiesigen Sektionen im Allgäu sind aber dafür. Dass auch aus München durchaus pragmatische Ansichten zu erkennen sind, zeigt der Artikel aus dem aktuellen „Panorama“-Heft des Alpenvereins. Wobei anzumerken ist, dass unsere Wasserkraftanlage ganz dezent nur an einer nicht von Urlauber und Wandern nie genutzten Stelle platziert wird. Und somit kein „optischer“ Schaden der Landschaft zugefügt wird. Im Gegenteil: die Gesellschafter hinter der Wasserkraftanlage pflegen die Landschaft seit Jahrhunderten so, damit die Urlauber und Wanderer ihr Idyll auch weiterhin so genießen können, wie sie es kennen gelernt haben.“

Donnerstag, 3. August 2017




Der VBEW (Verband der Bayerischen Energie und Wasserwirtschaft) Vorstandsvorsitzende und die VBEW-Geschäftsführung haben ihren Gedankenaustausch mit dem BUND Naturschutz in Bayern e.V. zur Umsetzung der Energiewende fortgeführt. Einvernehmen besteht insbesondere im Hinblick auf die Eigenversorgung darin, dass die Energiewende eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und diese demzufolge auch solidarisch zu finanzieren ist. Der VBEW-Vorsitzende machte deutlich, dass es eine Energiewende ohne Landschafts- und Rauminanspruchnahme nicht geben kann. Auch diese VBEW-Kernposition fand die grundsätzliche Zustimmung des BUND Naturschutz. Kein Einvernehmen konnte jedoch bei dem Ausbau der Wasserkraftnutzung mit kleineren Anlagen erzielt werden. Hier nimmt der BUND Naturschutz eine weitestgehend ablehnende Haltung ein.


BUND Naturschutz und VBEW ziehen bei der Energiewende an einem Ladekabel (von rechts: Wolfgang Brandl (VBEW), Dr. Herbert Barthel (BUND), Richard Mergner (BUND), Detlef Fischer (VBEW))