Donnerstag, 20. März 2014

Willkomen in unserem Blog zum Bürgerkraftwerk Älpele.

Wie stehen Sie zum Kraftwerk? Wir laden Sie ein, sich auf diesem Blog ein Bild zu machen und in eine offene und faire Diskussion ein zu steigen. #kraftwerkaelpele #eisenbreche

1 Kommentar:

  1. Stellungnahme der Sonnenwende Hindelang e.V.

    Dem Bund Naturschutz ist darin zuzustimmen, dass es sich beim Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen und insbesondere bei der zusätzlich als Naturdenkmal ausgewiesenen Eisenbreche um einen der wertvollsten Juwelen der Natur nicht nur unserer Region, sondern der gesamten Alpen handelt.
    Wir sind davon überzeugt, dass sich dessen auch die Planungsgesellschaft für das Kraftwerk Älpele sehr wohl bewusst ist. Gerade deshalb wurde ja auch die Planung so verändert, dass das Naturdenkmal selbst von den baulichen Maßnahmen nicht mehr berührt wird.
    Richtig ist auch, dass jeder Eingriff in ein so wertvolles Gebiet gründlich auf seine Konsequenzen hin untersucht werden muss. Dieser Verpflichtung ist die Planungsgesellschaft durch die Beauftragung namhafter und zu Objektivität verpflichteter Gutachter nachgekommen.
    Deren Schluss, dass die geplanten Eingriffe und deren Auswirkungen mit den Schutzzielen noch vereinbar sind, muss zu einer abschließenden Abwägung der berührten Belange führen. Hierbei sind neben den in der Naturschutzgebietsverordnung genannten Schutzzielen auch weitere öffentliche Interessen zu berücksichtigen. Die Stromversorgung mit einem möglichst hohen Anteil aus erneuerbaren Quellen ist ein Ziel, das grundsätzlich auch vom Bund Naturschutz mitgetragen wird. Bedauerlich ist nur, dass vom Bund Naturschutz trotz dieser generellen Übereinstimmung fast immer zu konkreten Plänen Ablehnung erfolgt. Dies führt zu einem dauerhaften Konflikt zwischen Naturschutz und Umweltschutz, der so nicht gewollt sein kann. Die ablehnende Haltung des Bund Naturschutz wird so wesentlich dafür verantwortlich, dass das Ziel der vollständigen Versorgung einer Region mit regenerativer Energie nicht erreicht werden kann.
    Der Vorstand der Sonnenwende Hindelang hat den sicher nicht einfachen Abwägungsprozess mit einer einstimmigen Befürwortung des Vorhabens abgeschlossen.
    Den Befürchtungen des Bund Naturschutz, die sehr großzügig angebotene Restwassermenge könnte im laufenden Betrieb zu Lasten der Natur unterschritten werden, könnte nach Auffassung der Sonnenwende durch die konstante, beispielsweise über Internet öffentlich einsehbare Messung begegnet werden.
    Auch die Natur wird es uns danken, wenn wir möglichst rasch den Umstieg auf regenerativen Energien schaffen!

    Roman Haug
    Vorstand Sonnenwende Hindelang e.V.

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